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Beiträge

Genug Flächen für die Energiewende

26. Januar 2019/in Erneuerbare Energien /von Energiewendeverein Starnberg

Eine Studie kommt zu dem Schluss: An fehlenden Flächen wird die Energiewende nicht scheitern. Die Autoren plädieren jedoch dafür, diesen Faktor stärker zu beachten – denn im Detail gibt es verschiedene Ausbaupfade für Solar- und Windenergie.
In Deutschland gibt es genügend Flächen, um eine vollständige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien zu erreichen. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Forschungsinstitute, die sich im Auftrag der Umweltorganisation WWF mit der Frage auseinandergesetzt haben. Ihre Studie untersucht zwei verschiedene Szenarien, die demnach beide zum Erfolg führen würden: Variante eins setzt vor allem auf den Ausbau von Windenergie an Land – dies sei das gängige Szenario. Variante zwei soll das Potenzial von Solaranlagen auf Dächern ausreizen, wobei ein großer Teil dieses Stroms für den Eigenverbrauch erzeugt würde. Zum Vergleich: 2050 wären im ersten Szenario 154 Gigawatt Photovoltaik-Leistung nötig (Onshore-Wind: 178), im zweiten dagegen 313 Gigawatt (Onshore-Wind: 115).
Was die Gesamtkosten angeht, bestehe kein großer Unterschied zwischen beiden Wegen, so die Autoren. Sie haben zwar unter Einbezug von Netzausbau und Speicherbedarf etwas geringere Kosten beim Standard-Szenario errechnet, der Unterschied liege jedoch über den gesamten Zeitraum nur bei einem bis 1,5 Prozent (maximal rund eine Milliarde Euro). Einen Nachteil des Solar-Fokus sehen sie eher in der Ungewissheit, ob Hausbesitzer wirklich wie gewünscht in PV-Anlagen investieren.

Klimawandel stoppen – es ist höchste Zeit, legen wir los!

21. Dezember 2018/in Erneuerbare Energien, Solarenergie /von Energiewendeverein Starnberg

Unter diesem Motto kommen die Bayerischen und Österreichischen Solarinitiativen am 15. und 16. Februar 2019 zu ihrer Jahrestagung in der Technischen Hochschule Rosenheim zusammen. Bei diesen Treffen geht es schon lange nicht mehr allein um Solarenergie, sondern um alle Aspekte des ökologischen Umbaus der Energieversorgung. Auch der sparsame und effiziente Umgang mit Energie spielt eine Rolle, ebenso wie gesellschaftliche und politische Entwicklungen.
Am ersten Tag der Veranstaltung kommen hochkarätige Wissenschaftler zu Wort: Die Professoren Dr. Georg Kaser, Dr. Wolfgang Seiler, Dr. Bruno Burger und Dr. Volker Quaschning machen den Teilnehmern deutlich, warum der Klimawandel schnellstmöglich gestoppt werden muss und welche Strategie dazu notwendig ist.
Der abendliche Vortrag von Professor Dr. Harald Lesch „Lass mich doch in Ruh‘ mit deinem …-Klimawandel“ richtet sich an die Allgemeinheit und ist daher auch öffentlich zugänglich.
Am zweiten Tag geht zunächst Hans-Josef Fell, ein Urgestein der Energiewende, auf aktuelle Erneuerbare-Energien-Themen und das Volksbegehren zum Klimaschutz ein. Praxisorientierte Vorträge aus vielen Bereichen zeigen dann auf, wie man vor Ort der Energiewende zum Durchbruch verhelfen kann. Der Motivationsaufruf des Bergsteigerduos Huber Buam schließt die Veranstaltung ab.
Mehrere Exkursionen in der Stadt Rosenheim, eine Fachausstellung und ein Extra-Raum für Gespräche schaffen weitere Möglichkeiten zur Information, Diskussion und Vernetzung.
Lokale Akteurinnen und Akteure der Energiewende sind herzlich aufgerufen, die Veranstaltung an einem oder an beiden Tagen zu besuchen!
Es freut sich auf Ihr Kommen,
BUND Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe Rosenheim,
Deutscher Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS)

„Lustvoll die Welt retten?“

22. November 2018/in Erneuerbare Energien, Klimawandel + Klimaschutz, Kommunen, Mitmachen /von Energiewendeverein Starnberg

Fragen an Christof Drexel, Referent bei einer Veranstaltung am 9.11.2018 in Starnberg mit dem Vortrag

„Zwei Grad – eine Tonne: Das Klimaziel erreichen und die Welt verändern?!“

Wie die Klimaziele zu erreichen sind und die Welt noch anderweitig davon profitiert, dazu hatte die STAgenda und das Landratsamt am 9. November den Buchautor und Unternehmer Christof Drexel eingeladen. Er zeichnete einen Weg zu erfolgreichem Klimaschutz und wie der einzelne dabei mitwirken kann. Derzeit wird in den Medien immer wieder berichtet, dass wir das 1,5- oder 2-Grad-Ziel nicht mehr erreichen können. Der Autor zeigte überzeugend in vielen Schritten und Kapiteln bis hin zu „Frieden durch globale Gerechtigkeit“, dass alle Lösungen längst vorhanden sind. Wir haben Herrn Drexel folgende Fragen gestellt:

Lustvoll die Welt retten, lautet gleich das erste Kapitel Ihres Buches. Wie soll das gehen?

Ein Lebensstil, der dem Paradigma vom immerwährenden Wachstum eine Absage erteilt, bewirkt eine Reihe von Veränderungen: Er befreit von Zwängen, denen wir in unserer Gesellschaft ausgesetzt sind – immer noch mehr zu konsumieren, noch mehr zu arbeiten, noch mehr zu reisen, noch weiter zu reisen, etc. Es ist uns oft schon gar nicht mehr bewusst, wie sehr wir fremdbestimmt agieren. Früher war man wenigstens nur dem Nachbar das neue Auto neidig, heute erzeugen Werbung und niederschwelliges Fernsehen eine Schweinwirklichkeit, die allzu gerne mit dem richtigen Leben verwechselt wird. Sich von diesen Zwängen zu befreien, kann schon mal sehr lustvoll sein. Des Weiteren kann man in puncto Gesundheit und Lebensfreude viel gewinnen: Indem man z.B. Bewegung in den Alltag einbaut, den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad bestreitet, genussvoll gutes (Bio-)Fleisch – dafür etwas weniger – isst. Das alles dient dem Klimaschutz und macht uns sicher nicht unglücklicher. „Verzicht“ muss in diesem Zusammenhang kein Reizwort sein: Eigentlich müssen wir uns nur von dem trennen, was uns eh schon lang nicht mehr lieb ist.

Ihr Buch baut auf den Dreiklang Lebensstil, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Wie kann das gelingen, solange das Erdöl und Flugreisen billig sind und die erneuerbaren Energien sich oft nicht rechnen?

Die Frage ist, für wen sich das nicht rechnet. Berücksichtigt man beispielsweise die externalisierten Kosten des Autoverkehrs (also jene Kosten, die zwar vom Autoverkehr verursacht wurden, aber von der Allgemeinheit getragen werden müssen), ist das Autofahren deutlich teurer als etwa mit der Bahn zu fahren. Dasselbe gilt für den Flugverkehr, dessen Treibstoffe nicht besteuert werden, für die subventionierten „alten“ Energieformen, und vieles andere. Verlagern wir die Steuerlast von der Arbeit auf die Ressourcen, wird das Steuersystem nicht nur gerechter und viel, viel einfacher; es resultiert auch zwangsläufig nachhaltiges Handeln daraus. In der Politik, in der Wirtschaft, in der Bevölkerung.

Unter Ihren 10 Thesen lautet eine: Die wichtigsten politischen Player sind die Kommunen. Wo sich Bürger und Politiker noch kennen, ist die Glaubwürdigkeit von Entscheidungen am größten: Wie lassen sich politische Akteure und Verantwortliche überzeugen? Viele Bürgermeister behaupten, sie tun schon genug für den Klimaschutz, oder das wäre alles viel zu teuer, und könne man sich nicht leisten.

Die Basis für richtiges Handeln ist Wissen. Wir sprechen noch viel zu wenig darüber, welche Bedrohung der Klimawandel einerseits darstellt und welche Chancen andererseits im Stoppen der globalen Erwärmung liegen. Weil dies nämlich nicht mit einem kosmetisch veränderten „Weiter-So“ funktionieren wird. Das Stoppen der globalen Erwärmung wird diese unsere Welt von Grund auf verändern und zwar zum Guten. Darüber hinaus sind die Zusammenhänge noch zu wenig bekannt – mit welcher Maßnahme kann eine Gemeinde welche Wirkung erzielen? Da ist so Vieles möglich. Wer bereits „genug für den Klimaschutz“ tut, ist sich der Tragweite der Problematik nicht bewusst, das wage ich zu behaupten. Wir sind erst am Anfang des erforderlichen Wandels.

Immer wieder gibt es Forderungen, die Politik müsste durch Verbote und Richtlinien einen strengen Rahmen vorgeben, dann würden Bürger*innen und Konsument*innen automatisch im Sinne des Klimaschutzes handeln. Andererseits widerspricht eine Art Ökodiktatur den Grundsätzen einer freiheitlichen Demokratie. Brauchen die reichen Länder mehr Verbote?

Wer also Verbote und Richtlinien erlässt, ist ein (Öko-)Diktator? Mit Verlaub, unser gesellschaftliches Dasein fußt auf einer beachtlichen Anzahl von Regeln und Gesetzen, Ge- und Verboten, Richtlinien und Konventionen. Die Frage ist ja nur, was dieses Regelwerk jeweils bewirken soll. Wenn wir wollen, dass die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten weiterhin zu Gunsten von Wachstum und Vermehrung von Reichtum zerstört werden, dann brauchen wir nichts zu verändern. Sollen aber auch kommende Generationen noch von den natürlichen Ressourcen leben können, müssen wir diesen kostbaren Ressourcen auch den entsprechenden Preis geben. Dazu braucht es keine neuen Verbote, sondern eben nur ein (fundamental) umgebautes Steuersystem.

Was würden Sie den Entscheidern und der Bevölkerung in Starnberg als „Hausaufgabe“ aufgeben?

Die Verantwortung für ein nachhaltiges Steuersystem ist auf nationaler und internationaler Ebene angesiedelt, den Verantwortlichen in den Kommunen kommt eine – in gewisser Art – noblere Aufgabe zu: Nachhaltige Lebensstile etablieren, den Wandel sichtbar machen. Die Möglichkeiten hierzu sind mannigfaltig: Von der hochwertigen Energie- und Sanierungsberatung, der Forcierung von gemeinsamem Bauen, über die Förderung von Fahrrad- und Elektro-Mobilität, bis hin zum kommunalen Gemeinschaftsgarten, der biologisch bewirtschaftet wird. Darüber hinaus ist die lokale und regionale Wirtschaft zu stärken: Reparaturcafés und Tauschbörsen, öffentliche Verleihe von verschiedensten Gebrauchsgütern, u.v.m. Das allerwichtigste ist aber, als Vorbild zu wirken. Sowohl als Kommune, die bspw. ihre öffentlichen Gebäude im besten Energie-Standard baut, als auch als BürgerIn. Menschen lassen sich viel lieber von guten Beispielen überzeugen als von Gesetzen.

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und erzählen Sie davon! Gesellschaftlicher Wandel findet durch das Handeln einzelner Menschen statt. Ausschließlich.

20 Jahre Förderprogramm für regenerative Energien in Seefeld

23. Oktober 2018/in Erneuerbare Energien, Fördermittel, Mitmachen, Solarenergie /von Energiewendeverein Starnberg

Mit über 100 Teilnehmern übertraf die Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Förderprogramm für regenerative Energien in Seefeld“ am 19. Oktober 2018 im Haus Peter & Paul in Seefeld alle Erwartungen. Das virtuose musikalische Rahmenprogramm von Marie-Josefin Melchior und Johann Zeller mit Geige und Akkordeon begeisterte das Publikum und verlieh den fachlichen Information über Geschichte und Perspektiven der Energiewende einen festlichen Rahmen. Eingeladen hatten die Gemeinde Seefeld gemeinsam mit dem Arbeitskreis regenerative Energien der lokalen Agenda21.

Voller Bewunderung bestaunte der Ehrengast Hans Noppenberger, ehemaliger Bürgermeister von Schalkham im Landkreis Landshut, die Ergebnisse von 20 Jahren Förderprogramm, die Bürgermeister Wolfram Gum in seiner Begrüßung aufgezeigt hatte. Nicht zuletzt sein Vortrag am 15.10.1998 im Schützenheim Drößling lieferte einen entscheidenden Anstoß zum Start des Programms. Bürgermeister Wolfram Gum war kurz nach diesem Vortrag ein Teilnehmer der vom Agenda21-AK organisierten Exkursion nach Schalkham. Hervorgehoben wurden von Noppenberger in seiner kurzen Ansprache die Aspekte Niedrigenergie- / Passivhäuser, energetische Sanierung und Umstellung von Heizungen auf regenerative Energien als die aus seiner Sicht richtigen Schwerpunkte im Förderprogramm. Dr. Walter Kellner, Vorsitzender des Vereins Energiewende Landkreis Starnberg (ELS) hob in seinem Grußwort die sehr langsame Entwicklung des Bewusstseinswandels, von den ersten Anfängen des EEG bis heute hervor. Unter diesem Aspekt würdigte er die Ausdauer der Initiatoren des Förderprogramms.

Interessiert und gespannt lauschten die Besucher auch dem Fachvortrag von Dipl. Phys. Jörg Sutter, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) zum Thema PV und Speicher zur Optimierung des Eigenverbrauchs. In einer Gesamtübersicht zeigte er auf, dass im ersten Halbjahr 2018 die Energiewende in Deutschland bei der Stromerzeugung mit einem Anteil von etwa 40% schon auf gutem Wege ist. Im Wärmebereich dagegen gibt es eher eine Stagnation, im Verkehrssektor sind sogar steigende Emissionen zu verzeichnen. Mit einer aufschlussreichen Graphik der Agentur für erneuerbare Energien (AEE) für das Jahr 2016 zeigte er auf, dass etwa 70% der installierten Leistung für Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Eigentum von Bürgern ist.

Aktuell passend zur Solarkampagne im Landkreis Starnberg konnte er detailliert darstellen, wie durch den Einsatz von Photovoltaik einschließlich Speichern die Eigennutzung von Strom verdoppelt werden kann. Unterstützt wird dieser Vorteil durch die weiter sinkende EEG-Einspeisegebühr sowie die enorm gesunkenen Speicherkosten. Zwei Beispiele aus der Praxis von Nutzern des Förderprogramms in Seefeld und Hechendorf untermauerten diese theoretischen Ausführungen sehr anschaulich. Beide betreiben PV-Anlagen mit Speicher. Dabei konnte aufgezeigt werden, dass sogar im Landkreis Starnberg eine bilanzielle Autarkie – einschließlich des Betriebs eines E-Autos – erreicht werden kann.
Beim Genuss bester Bio-Produkte freuten sich auch die beiden weiteren Ehrengäste, Hermann Ramsauer und Alfred Krumpe, Gründungsmitglieder des Agenda21-AK „Regenerative Energien“ und Mitbegründer des Förderprogramms, über den Erfolg „ ihres“ Förderprogrammes und den gelungenen Verlauf des Abends.

Die im Foyer gezeigte Ausstellung „Kraftwerk Sonne“ und die Beiträge während der Veranstaltung regten zu einem Erfahrungsaustausch und vielen Diskussionen an und beschlossen den festlichen Abend.

Fair Trade und erneuerbare Energien reichen sich die Hand

12. Juli 2018/in Erneuerbare Energien, Solarenergie /von Energiewendeverein Starnberg

Klimaschutz und Energiewende sind nicht ohne Fairness und gerechte Verteilung denkbar. So haben Energiewendeverein und Landkreis Starnberg im Rahmen der gemeinsamen Solarkampagne die Veranstaltung rund um den Stadtradelauftakt auch für die Information über Solarenergie genutzt. Unter dem Motto „Fair-Play“ bewarb die Aktion am 17. Juni Nachhaltigkeit, fairen Handel und Sport. Mit Beratungs- und Bastelmaterialien, einer solaren Eisenbahn und einem Photovoltaik-Gewinnspiel machte die Solarkampagne auf sich aufmerksam. Durch die Schätzung der erzeugten Strommenge eines PV-Moduls erhielten Teilnehmer die Chance einen Fair-Trade-Fußball zu gewinnen.
Herr Ludwig Kastenmeier lag mit der Schätzung von 266 Wh am nächsten an der Realität – 255 Wh erzeugte das Modul nach Sonne-Wolken-Mix tatsächlich. „Mein Sohn hatte sich einen Fußball gewünscht, um für seine Torwartkarriere zu trainieren. Auf das Gewinnspiel der Solarkampagne wurde ich aufmerksam, da ich schon lange überlege, mir eine Photovoltaikanlage auf’s Dach zu holen. Bisher dachte ich aber immer, die Ausrichtung meines Daches sei nicht gut genug dafür“ so der Sieger. Die Sorgen sind allerdings in vielen Fällen unberechtigt. Solaranlagen brauchen oft kein „perfektes Dach“ um rentabel zu sein. Das und noch viel mehr versucht die Solarkampagne zu vermitteln.
Dabei wandert die Kampagne durch die Starnberger Gemeinden, mit im Gepäck befinden sich eine solare Ausstellung, Mitmach-Aktionen, Vorträge, Bildungselemente und als besondere Schmankerl eine Solar-Prämie und sog. „Solar-Checks“ der Verbraucherzentrale. Während die Solarkampagne auch in Ihrer Ge-meinde gastiert stehen die Checks kostenlos zur Verfügung und klären über das Solar-Potential Ihres Ei-genheims auf. Damit lassen sich Zweifel an Ihrem Projekt ganz einfach aus dem Weg räumen. Im Juli gas-tiert die Kampagne in Gauting (August: Andechs, September: Wörthsee). Weitere Informationen unter www.solarkampagne-sta.de

Podiumsdiskussion: Stillstand bei Klimaschutz

9. Juli 2018/in Klimawandel + Klimaschutz, Mitmachen /von Energiewendeverein Starnberg

Welche Maßnahmen planen die Parteien im Landtag?
Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

  • Florian von Brunn, MdL – Umweltausschuss – SPD
  • Benno Zierer, MdL – Umweltausschuss – Freie Wähler
  • Hans Ritt, MdL – Umweltausschuss – CSU
  • Ludwig Hartmann, MdL, Fraktionsvorsitz – Grüne
  • Andreas Scharli, – Energiewende Oberland

Moderation: Lui Knoll
Termin & Veranstaltungsort:
17. Juli 2018 – 19:00 Uhr Gemeindehaus der Apostelkirche, Münchner Straße 4, 82362 Weilheim
Veranstalter:
Bürgerlobby Klimaschutz – Citizens‘ Climate Lobby Germany e.V. (www.ccl-d.org)
Guat’s Klima e.V. (www.guatsklima.de)
Vor zweieinhalb Jahren wurde das Pariser Klimaabkommen verabschiedet. Dort hat sich die Weltgemeinschaft auf eine Begrenzung der maximalen Erderwärmung auf 2°C besser nur 1,5°C geeinigt. Damit sollen katastrophale Auswirkungen für unsere Zivilisation verhindert werden. Gegenüber 2009 ist in Deutschland der Ausstoß von Treibhausgasen nicht zurückgegangen, die Minderungsziele für 2020 werden wohl weit verfehlt. Der Unterschied zwischen dem was getan werden muss, um den Klimawandel zu bremsen und den realen Emissionen wird immer größer. Welchen Beitrag kann die Landespolitik leisten, diese Lücke zu schließen, um bei der CO₂ Verringerung deutlich voran zu kommen?
Hierüber diskutieren im Vorfeld der Landtagswahl 2018, Vertreter der derzeit im Parlament vertretenen Parteien. Im Mittelpunkt werden dabei die folgenden Fragestellungen stehen:

  • Inwieweit betrifft Bayern die Erderwärmung?
  • Braucht Bayern verbindliche Minderungsziele für den CO₂ Ausstoß?
  • Wie wird Bayern in Zukunft mit erneuerbarem Strom versorgt und welche Weichen muss dazu der Landtag stellen?
  • Was sind die Stellschrauben für einen umwelt- und klimafreundlichen Verkehr?
  • Wie kann Bayern zur Emissionsminderung im Gebäudebereich beitragen?

Eintritt frei:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, Spenden zur Deckung der Unkosten werden gerne angenommen.
Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.

Solarkampagne – Neuer Wind für die Sonnenenergie

20. März 2018/in Energiewendeverein, Mitmachen, Solarenergie /von Energiewendeverein Starnberg

Landkreis und Energiewendeverein unterzeichnen Vereinbarung
Jetzt kann es mit der Solarkampagne im Landkreis losgehen. Landrat Karl Roth und Dr. Walter Kellner, Vorsitzender des Energiewendevereins Landkreis Starnberg e. V., haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die vorsieht, dass der Verein den Landkreis bei der Umsetzung einer Solarkampagne unterstützt. Die Initiative, die der Kreistag im Dezember beschlossen hat, soll die Nutzung von Sonnenenergie im
Landkreis fördern.
Pünktlich zum Startschuss der Solarinitiative am 1. März, haben Landrat Karl Roth und Walter Kellner eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landkreis und dem Energiewendeverein unterzeichnet. „Uns ist bewusst, dass wir die Öffentlichkeit im Landkreis gezielt und positiv motivieren und überzeugen müssen, denn zum Ausbau der Erneuerbaren Energien gibt es keine Alternative“, betonte Roth bei der Unterzeichnung. Viele Projekte sollen damit auf den Weg gebracht werden, um die Nutzung von Solarenergie mehr in den Fokus zu rücken.
Werkstudentin Nicole Kührer vom Energiewendeverein wird das Landratsamt bei
der Umsetzung der vielen Maßnahmen der Kampagne in den nächsten zwei Jahren unterstützen. „Mit einer neuen Ausstellung wollen wir Eigenheimbesitzer, aber auch Mieter und Eigentümer in Wohnanlagen sowie Unternehmen motivieren,  solarthermische und Photovoltaik-Anlagen zu prüfen und umzusetzen“, fasst Dr. Kellner die geplanten Aktivitäten zusammen. Darüber hinaus sollen verschiedene Beratungs- und Besichtigungsangebote sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche spielerisch für solare Technik und deren Nutzung begeistern. Auch für das Fachpublikum wie Planer, Architekten und Energieberater sind Veranstaltungen vorgesehen. Einen ersten Anlauf wird die Kampagne am 14. April beim Würmtaler Energietag im Rathaus Gauting nehmen.
Zeitgleich beginnt an diesem Tag auch ein zweiwöchiger Aktionszeitraum, der mit
einer neuen Solarausstellung, verschiedenen Vorträgen und Mitmachprogrammen auch für die junge Generation aufwarten wird.

10 Jahre Energiewende

4. Januar 2018/in Erneuerbare Energien, Mitmachen /von Energiewendeverein Starnberg

Im Dezember 2005 hat der Kreistag des Landkreises Starnberg beschlossen, das Energiewende-Ziel (100% erneuerbare Energien bis 2035) zu unterstützen.  2 Jahre später gründete sich unser Verein. Daran haben wir uns am 10. November 2017 erinnert und mit vielen Gästen und Mitgliedern des Energiewendevereins  gefeiert.
Herr Landrat Roth hat ein – wie immer – motivierendes Grußwort an die Anwesenden gerichtet, sich für die Arbeit in den vergangenen Jahren bedankt, aber auch klar gemacht, dass noch ein weiter Weg vor uns allen liegt, um die Energiewende rechtzeitig zu schaffen. Dazu soll auch die Solarkampagne beitragen, die der Verein beantragt hat und die das Landratsamt großzügig unterstützt und die mit weiteren Kooperationspartnern auf viele engagierte Füße gestellt werden soll, um den Landkreis erneuerbar voranzubringen.

Hans-Josef Fell, der Vater des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes von 2002. Heute Präsident der Energy Watch Group und weltweit als Berater für die Energiewende unterwegs hielt den Festvortrag, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Musikalisch wurden unserer Feier vom Combo-Tronic Jazz Trio unterhaltsam und unaufdringlich umrahmt – empfehlenswert!

Energiewende in Deutschland

2. August 2017/in Erneuerbare Energien /von Energiewendeverein Starnberg

Energiewende Deutschland – zwei Begriffe, die zusammengehören. So hat sich dieser Begriff im Englischen mittlerweile als eigener Ausdruck für die Transformation des Energiesystems weg von atomar-fossilen Energien hin zu erneuerbaren Energien durchgesetzt. Ausschlaggebend hierfür waren sicher die ab 1980 in Deutschland leidenschaftlich geführten Debatten um Atomausstiegsszenarien und Laufzeitverlängerungen und der 2011 nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima gefasste Beschluss des endgültigen Abschieds von der Kernenergie bis zum Jahr 2022.

Contra FakeNews zur Energiewende

21. Juli 2017/in Erneuerbare Energien /von Energiewendeverein Starnberg

Mit bislang unbekannter Aggressivität werden in jüngster Zeit Behauptungen, Mythen und Fehlinformationen zum ökologischen Umbau unserer Energieversorgung verbreitet. Die Energiewende wird teuer gerechnet, der Klimawandel geleugnet. Claudia Kemfert geht mit ihrem neuen Buch in die Gegenoffensive: Sie stellt den fatalen Irrtümern und gezielt falschen Informationen, die vor allem im Internet hartnäckig die Runde machen, sachliche Argumente und wissenschaftliche Fakten gegenüber. Verständlich und anschaulich erklärt die Expertin die politischen und ökonomischen Zusammenhänge, erläutert die dramatischen Entwicklungen der letzten Jahre und zeigt auf, was Verbraucher, Politiker und Unternehmen jetzt tun müssen, um die erneuerbare Zukunft zu sichern.
 

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