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Beiträge

Erfolgsmodell Sanierungstreffs

1. Juni 2015/in Bauen /von Energiewendeverein Starnberg

Klimaschutzprojekt des Landkreises Starnberg startet im Herbst in die zweite Runde

Die Begehung einer vorbildlich sanierten Doppelhaushälfte in Hechendorf bildete den Abschluss des ersten Zyklus der „Sanierungstreffs“ in vier Gemeinden im Landkreis Starnberg. Die Besichtigung energetisch beispielhafter Wohnhäuser war wichtiger Programmteil des Konzeptes, das den Eigentümern von älteren Immobilien die Vorteile einer Sanierung gezielt näher bringen und somit Hemmschwellen vor entsprechenden Maßnahmen abbauen sollte. Die Rückmeldungen der Teilnehmer an den Sanierungstreffs in Gauting, Herrsching, Starnberg und Gilching bestätigen: das Konzept von Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt geht auf. Im Herbst werden die Treffen daher in eine zweite Runde gehen.

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich zum Ortstermin in Hechendorf knapp 20 Teilnehmer aus Gilching, Starnberg und Gauting ein, die auch bisher an den regelmäßigen Zusammenkünften der Sanierungstreffs teilgenommen hatten. Das 1968 erbaute Haus wurde in den Jahren 2010 bis 2012 vorbildlich saniert. Die Leistung der Bauherren-Familie wurde 2012 mit einem Anerkennungspreis als Finalist beim Energiepreis ausgezeichnet. Das Objekt dient als gutes Vorbild für die Altbausanierung, weil sich die Umsetzung auf viele Häuser in der Region übertragen lässt. So wurden vor allem natürliche Baustoffe eingesetzt, wie heimisches Holz für die komplette Außenverkleidung des Hauses. Außerdem waren ausschließlich Handwerker aus der Region im Einsatz. Bei der Sanierung wurde insgesamt sehr großen Wert auf die Nutzung von erneuerbaren Energien gelegt. So umfassten die Maßnahmen den Einbau einer Holzpellets-Heizung mit großem Pufferspeicher und Frischwassertechnik, Solarthermie zur Heizungsunterstützung und einen effizienten Kaminofen für die Gemütlichkeit. Die selbst installierte Photovoltaik Anlage auf dem Dach ermöglicht die Eigenstromnutzung mit einem Anteil von immerhin 30 Prozent. Die Familie bezieht zudem ihren restlichen Strom von einem zertifizierten Ökostromanbieter. Somit wird der Energiebedarf des sanierten Hauses vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt. Das Gebäude hat mit der Sanierung einen sehr hohen Energie-Standard erreicht (KfW 85-Standard) und spart 92 Prozent Primärenergie ein. Dafür wurden Keller und Außenwände gut gedämmt, der Dachstuhl samt Zwischendecke neu erstellt und alle alten Fenster gegen neue dreifachverglaste ausgetauscht.
Die Eigentümer haben sich vor Finanzierung der Umbauarbeiten gründlich informiert und schließlich auch öffentliche Fördermittel von BAFA und KfW-in Anspruch genommen. Diese öffentlichen Mittel wurden übrigens heuer noch einmal deutlich aufgestockt, um Anreize für die Sanierung zu schaffen. Interessierte können sich im Landratsamt zu den vielfältigen Fördermöglichkeiten informieren: es gibt hierzu neue Broschüren und auch individuelle Auskünfte. Auch in den Gemeinden liegen oft Förderprogramme auf und so lohnt sich die Mühe, sich vor Ort zu erkundigen.

Sanierungstreffs sind ein Erfolgsmodell

Besichtigung einer sanierten Doppelhaushälfte in Hechendorf


Die Sanierungstreffs in Gauting, Herrsching, Starnberg und Gilching waren insgesamt gut besucht. Die Teilnehmer äußerten ausgesprochenes Lob über dieses für sie wertvolle Programm. Es habe ihnen geholfen, die für sie und ihre Gebäude-Objekte richtigen Entscheidungen zu treffen und sich kundig zu machen zu verschiedensten relevanten Themen. Einige berichteten auch, dass ihnen die Angst genommen wurde, das Thema Sanierung überhaupt in Angriff zu nehmen, weil an konkreten Beispielen aufgezeigt wurde, wie viel man tatsächlich selbst leisten kann. Beispiele gab es genug, wie das Verlegen von Böden oder der Einbau einer Photovoltaik-Anlage. Durch die regelmäßigen Treffen wurden Kontakte innerhalb der Gruppe aufgebaut, sodass sich die Teilnehmer nun auch gegenseitig um Rat und Hilfe bitten können und sich nicht mit dem Thema allein gelassen fühlen. Auch wurden bei den Sanierungstreffs Kontakte zu kundigen Handwerkern ausgetauscht und Orientierungshilfen empfohlen.
Die Auswertung der Fragebogen, die alle Teilnehmer erhalten haben, fällt durchwegs positiv aus. Auch die Referenten und Moderatoren bestätigten bei der Abschlussrunde das Konzept. Auf die ersten Nachfragen, wie es mit der Reihe der Sanierungstreffs weitergeht, konnte Josefine Anderer-Hirt daher bereits eine Fortsetzung der Sanierungstreffs ankündigen. Gerne werden nun Vorschläge und Anregungen aufgenommen, um das Programm kontinuierlich weiter zu entwickeln. Voraussichtlich im Herbst werden dann die Termine für die nächste Runde der Sanierungstreffs bekannt gegeben.

Quelle: Landratsamt Starnberg
Foto: brainding, Evelyn Villing

Neue Sonnenenergie für Tutzing

23. Juli 2014/in Klimawandel + Klimaschutz, Mitmachen /von Energiewendeverein Starnberg

Es ist ein großer Erfolg für die Tutzinger Ortgsruppe des Energiewendevereins: Mit der kräftigen Unterstützung des neuen Bürgermeisters sowie der Rathausverwaltung und des Gemeinderats ist nun der Weg frei für die Verwirklichung eines kommunalen PV-Projekts. Die Energiegenossenschaft Fünfseenland wird  sowohl auf das Dach des Gymnasiums als auch auf dem der Grundschule Traubling eine Photovoltaikanlage setzen. Beides soll noch vor dem 1. August geschehen, so dass die Schulen schon sehr bald mit günstigem Ökostrom versorgt werden können.
Die Genossenschaft will künftig auch noch weitere kommunale Gebäude auf Wirtschaftlichkeit in Sachen Sonnenenergie überprüfen und ggf. dem Gemeinderat vorschlagen.
 
Quelle: Bernd Pfitzner
Bild:
birgitH /
www.pixelio.de

e-Garage am Seefelder Bahnhof im Fokus

30. Juni 2014/in Mitmachen, Mobilität /von Energiewendeverein Starnberg

Zahlreiche Architektur-Freunde besuchten am vergangenen Wochenende die neue e-Garage für Räder und Roller am Bahnhof Seefeld-Hechendorf. Das Objekt nahm als eines von bayernweit 324 Bauwerken an den diesjährigen „Architektouren“ teil, die zum wiederholten Male von der Bayerischen Architektenkammer organisiert wurde.
Im Rahmen der alljährlichen Leistungsschau bayerischer Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur sowie Stadtplanung konnten sich alle Interessierten ein umfassendes Bild von der noch jungen Seefelder Errungenschaft machen. Vor Ort standen auch ein e-Bike sowie ein e-Roller für kostenlose Testfahrten zur Verfügung.
Mit der e-Garage wurde in Seefeld ein beeindruckendes Zeichen für die Mobilitätswende realisiert. Anfängliche Bedenken gegenüber dem Projekt konnten letztendlich durch das Engagement der Bauverwaltung und von Gemeinderäten sowie durch die innovativen Ideen des Architekten aus dem Weg geräumt werden. Auf ihrer Errungenschaft ausruhen wollen sich die Seefelder aber nicht: Im Moment wird vielmehr über den weiteren Ausbau der Garage mit einem Photovoltaikdach nachgedacht.

Quelle: Clemens Fauth Landschaftsarchitekten, Michael Dehnert

Informationsveranstaltung "Sonnenstrom vom Dach 2012" in Seefeld

10. Juli 2012/in Mitmachen /von Energiewendeverein Starnberg

Seefeld, 10.07.2012 –  Am 16. Juli findet in Seefeld eine öffentliche Informationsveranstaltung mit Diskussion statt. Der Titel lautet: „Sonnenstrom vom Dach – lohnt sich das noch? Das Erneuerbare Energien-Gesetz 2012 und die Folgen.“
Sonnenstrom vom Dach, eine Initiative des  Vereins Energiewende Landkreis Starnberg e.V. und regionaler Solarunternehmen, wurde am 29. Februar dieses Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dieser Initiative sollen die guten Potenziale für Solarenergie, die auf den möglichen Dachflächen erst zu etwa 2-3 % ausgeschöpft werden, künftig besser genutzt und so die Energiewende-Ziele des Landkreises erreicht werden. Doch fast zeitgleich mit dem Start der Initiative wurden die geplanten drastischen Einschnitte und Kürzungen im EEG 2012 bekannt gegeben – für die meisten Hauseigentümer hieß es seitdem: Abwarten. Das novellierte EEG sollte am 1.4.2012 in Kraft treten. Der Bundestag ließ die Gesetzesnovelle passieren,  im Bundesrat wurde sie jedoch mit 2/3-Mehrheit abgelehnt. Die Partnerunternehmen der Initiative berichten, dass es im Zeitraum von März bis Juni 2012 gerade wegen der unklaren Gesetzeslage zahlreiche Stornierungen und Umsatzeinbrüche gab. Mit dem kürzlich im Vermittlungsausschuss zustande gekommenen Kompromiss gibt es nun aber klare gesetzliche Regelungen – und die Chance für die Initiative, das Interesse für Photovoltaik erneut zu wecken. Deshalb erfahren Dachbesitzer auf der Veranstaltung aus erster Hand …

  • Wie sehen diese neuen gesetzlichen Regelungen aus und was bedeuten sie in der Praxis?
  • Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage jetzt überhaupt noch?
  • Und wenn ja, unter welchen Bedingungen?

Diese und viele weitere Fragen werden von den anwesenden Experten in den Vorträgen mit Diskussion auf der Informationsveranstaltung des Energiewendevereins in Seefeld geklärt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Das Programm sowie Hintergrundinformationen zur Photovoltaik finden Sie unter Veranstaltungen und Vorträge.

PV-Initiative „Sonnenstrom vom Dach“ gestartet

1. März 2012/in Solarenergie /von Energiewendeverein Starnberg

Gestern Abend um 18 Uhr fand die Auftaktveranstaltung zur Photovoltaik-Initivative „Sonnenstrom vom Dach“ statt. Mit der Aktion möchte der Energiewendeverein gemeinsam mit den Bürgern und unterstützt von regionalen Solarunternehmen, Banken (Kreissparkasse München-Starnberg und VR Band Starnberg-Herrsching-Landsberg eG) und der Energiegenossenschaft Fünfseenland eG den PV-Anteil im Landkreis erhöhen. Im Jahr 2010 lag der Anteil des PV-Stroms am Gesamtstromverbrauch im Landkreis bei nur 3 %. Das technisch mögliche Potential auf den Dächern im Landkreis liegt bei etwa 45 %. Es gibt also viel Platz für einen Ausbau dieser Technologie.
Die Veranstaltung startete mit einführenden Worten des Landrats, Herrn Karl Roth. Anschließend stellte der 1. Vorsitzende des Energiewende Landkreis Starnberg e.V, Hans Wilhelm Knape, die PV-Initiative den Zuhörern im Landratsamt Starnberg im Detail vor. Als wichtiger Punkt wurde die Schließung der Erzeugungslücke, die durch den Atomausstieg in Bayern entstand, genannt. Außerdem solle sich die Installation einer PV-Anlage trotz der unerwartet kurzfristig bevorstehenden Vergütungs- und Förderkürzungen für die Investoren noch lohnen. Ausführliche Informationen über die neuen Regelungen der Photovoltaik ab diesem Jahr erteilte die Fa. Saegmüller. An die Veranstaltung schloss ein informeller Teil an, bei dem sich die beteiligten Unternehmen vorstellten, die Auftaktveranstaltung endete mit einem allgemeinen Austausch der Gäste.
In folgenden Links stehen Ihnen die Präsentation der Veranstaltung zur Verfügung:
Präsentation Energiewende (Herr Hans Wilhelm Knape)
Präsentation Fa. Saegmüller (Herr Dipl. Geo Martin Lehmann-Dannert)

Diese Grafik zeigt den Ablauf der Kampagne „Sonnenstrom vom Dach“

Energiewende: Gründung der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G

15. September 2011/in Erneuerbare Energien, Mitmachen /von Energiewendeverein Starnberg

Energiewende mit Bürgerbeteiligung

Starnberg/Gauting. Am Montag, den 19. September, ist es soweit: Dann wird die Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. gegründet. Sie ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Energiewende im Landkreis Starnberg und soll durch die Möglichkeit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Erneuerbare-Energieanlagen neue Impulse setzen!
Die Gründung der Genossenschaft ist vom Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. initiiert und wird von der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg e.G. unterstützt.
Namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien haben sich bereit erklärt, ehrenamtlich in Vorsitz und Aufsichtsrat der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. aktiv mitzuarbeiten.
Die Nutzung regenerativer Energiequellen im Landkreis Starnberg schont nicht nur Umwelt und Klima, sie ist vor allem wirtschaftlich sinnvoll und unterstützt die Entwicklung unserer Region. Denn sie bedeutet letztlich Erzeugung und Verbrauch von Energie vor Ort – dezentral und bürgernah, mit kurzen Wegen und wenig Leitungsverlusten. Damit wird die kommunale Autonomie gefördert und die Wertschöpfung findet stärker als bisher bei uns statt.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien in unserer Region mit Unterstützung der Energiegenossenschaft zahlt sich aber nicht nur für die Region und die Gemeinden aus, die Bürgerinnen und Bürger profitieren mit dem Erwerb von Anteilen an alternativen Energieanlagen bei guten Renditeerwartungen künftig sogar direkt. Die Genossenschaft bietet zudem Mitspracherecht und somit gemeinsame Gestaltungsmöglichkeiten.
So fließt das Geld für die Energie künftig nicht mehr in die Erdöl- und Erdgas- sowie Uranexportierenden Staaten und beschert diesen Reichtum, sondern bleibt bei uns – für eine nachhaltige Zukunft im Fünfseenland.
Die Energiegenossenschaft möchte den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landkreises die Möglichkeit eröffnen, Teil der kommunalen Energieversorgung zu werden, diese in die eigene Hand zu nehmen und zugleich in zukunftsfähige Projekte der erneuerbaren Energien zu investieren – egal ob Photovoltaik oder Solarthermie, Wind- oder Wasserkraft, Biogas oder Biomasse.
Es gibt schon einige konkrete Projekte, die für die Energiegenossenschaft geeignet sind, andere stehen in Aussicht und der Verein Energiewende erwartet, dass künftig auch die Hauseigentümer im Landkreis dazu bereit sind, ihre Dachflächen für Bürgersolarprojekte zur Verfügung zu stellen. Schließlich können so über die Verpachtung Einnahmen erzielt oder bei Eigennutzung eines Teils der elektrischen Energie weitere finanzielle Vorteile zum Tragen kommen.
Mehr Informationen gibt es auf der Veranstaltung, die im festlichen Ambiente der Alten Bibliothek auf Kloster Andechs ab 19:00 Uhr stattfindet. Der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. lädt dazu alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises sehr herzlich ein.
Auf der Homepage des Energiewendevereins finden Sie unter dem Menüpunkt Genossenschaft weitere Informationen sowie den Entwurf der Satzung und das Beitrittsformular – oder klicken Sie ganz einfach hier.

Hier noch mal der Termin:

Montag, 19. September 2011, Ort: Kloster Andechs, Alte Bibliothek, Beginn: 19:00 Uhr

Der Zugang zur Bibliothek erfolgt über die große Freitreppe an der Klosterpforte.
Sofern Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind: Es gibt auch einen Lift und es können Parkmöglichkeiten auf dem Klosterhof angeboten werden!
Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie/findet Ihr auf der Homepage des Energiewendevereins:
www.energiewende-sta.de/genossenschaft
Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte:
Hans Wilhelm Knape ▪ 1. Vorsitzender des Vereins ▪ Tel. 089-87 78 84 41
Email: hw.knape@energiewende-sta.de
Evelyn Villing ▪ Fachgruppe Öffentlichkeitsarbeit ▪ Tel. 089-89 45 78 33
mobil: 0160-5 31 02 49 ▪ Email: evelyn.villing@energiewende-sta.de oder
 
Machen Sie mit! Gemeinsam handeln – jetzt!
News, Informationen und Hintergründe zur Energiepolitik auf www.energiewende-sta.de

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