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Beiträge

Global Climate March: Kundgebung an Windrad 3

29. November 2015/in Erneuerbare Energien, Klimawandel + Klimaschutz /von Energiewendeverein Starnberg

Es stürmte, es regnete – und 80 bis 100 „Unverfrorene“ ließen sich davon nicht abschrecken. Sie kamen zu Fuß, mit dem Rad und dem Bus zur Kundgebung in den Wadlhauser Gräben um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Die Redner der Kundgebung, Dr. Walter Kellner ( Rede Dr. Kellner), Energiewendeverein, Rupert Monn, 1. Bürgermeister der Gemeinde Berg, Robert Sing, Projektleiter des Windparks, und Raimund Kamm ( Rede Kamm), Vorsitzender des Bundesverbandes Windenergie Bayern, sendeten eine klare Botschaft nach Paris, damit endlich vernünftige Vereinbarungen zum Klimaschutz erfolgen, aber auch nach Berlin und insbesondere in die Staatskanzlei, den Regierenden von Bayern. Zum Glück wurden die vier Windräder von Berg noch vor der Kehrtwende der CSU in der Energiepolitik und der 10H-Regelung genehmigt und trotz Widerstandes und Drohungen unbelehrbarer Politikern der Landesregierung, wodurch die Gemeinde oft im Gegenwind stand, fristgerecht errichtet. Windrad 3 geht morgen, die restlichen drei Windräder ebenfalls noch heuer ans Netz. Sie sind nun ein weithin sichtbares Symbol für die Zukunft, für den Klimaschutz und die Energiewende im Landkreis Starnberg.  Anbei Impressionen von der Kundgebung …

10 Jahre Energiewende im Landkreis Starnberg

12. November 2015/in Erneuerbare Energien /von Energiewendeverein Starnberg

Mitglieder und Freunde der Energiewende im Landkreis Starnberg nahmen das 10 Jährige Jubiläum zum „Energiewende-Beschluss“ des Kreistags zum Anlass zurückzublicken, nach vorne zu blicken und zu feiern. Der Vorsitzende des Vereins Dr. Walter Kellner nahm zunächst die aktuelle Flüchtlingskrise zum Anlass darauf hinzuweisen, dass auch der Klimawandel Fluchtursache ist und zunehmend wird. Dass das ambitonierte Ziel, bis 2035 den Landkreis vollständig aus regenerativen Quellen zu versorgen und so einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten, noch deutlicher Anstrengungen bedarf, ließ er dabei außer Zweifel, denn im Vergleich mit anderen Kreisen steht Starnberg z.B. beim Anteil erneuerbar erzeugten Stromes nicht so gut da. Landrat Karl Roth goss anschließend Wein ins Wasser und schilderte leidenschaftlich die Energiewende-Historie des Landkreises, wie es zur Gründung des Vereins kam und welche Erfolge Verein und Landratsamt gemeinsam schon verzeichnen können. Die Institutionalisierung des Klimaschutzmanagements und die Gründung der Energiegenossenschaft seien hier exemplarisch genannt.
Die Appelle beider Redner noch einmal neuen Schwung zu nehmen, bei der Bevölkerung für die Energiewende zu werben, um die Energiewende bis 2035 erfolgreich zu gestalten, erhielt dann viel Applaus.
Musikalisch umrahmt wurde das Fest von Kiko Pedrozo (Harfe) und Hansi Zeller (Zieharmonika) die mit ihren Allgäu-Paraguayanischen Darbietungen das Publikum virtuos auf eine kurzweilige, vergnügliche Weltreise mitnahmen.
Anbei finden Sie die Kurzfassung der  Rede, die Dr. Walter Kellner, 1. Vorsitzender des Energiewendevereins, beim Festakt gehalten hat.

Häufigste Todesursache bei Vögeln: Straßenverkehr, Gebäude und Gift

15. Juni 2015/in Klimawandel + Klimaschutz /von Energiewendeverein Starnberg

Von Januar 2007 bis Mai 2013 wurden am CVUA Stuttgart 447 Tierkörper tot oder moribund aufgefundener heimischer Wildvögel auf ihre Krankheits- bzw. Todesursache untersucht. Das Spektrum umfasste 53 Arten aus 24 Familien, vom Höckerschwan bis zum Zwergspecht. Etwa 50 % der untersuchten Wildvögel entfielen auf nur 5 Arten, nämlich Straßentauben, Mäusebussarde, Amseln, Stockenten und Höckerschwäne. Der größte Teil der Vögel (43,2%) fiel physikalischen Schädigungen zum Opfer. Bei 129 der untersuchten Wildvögel wurde ein stumpfes Trauma als Todesursache diagnostiziert. Aufgrund des Fundortes der Vögel kann davon ausgegangen werden, dass die meisten dieser Vögel durch Unfälle mit Kraftfahrzeugen oder durch Anfliegen gegen Fensterscheiben und Gebäude starben. Aber auch der Fang in Fallen für Singvögel, Abschuss, Stromunfälle an Hochspannungsmasten, Vergiftungen – z.B. durch ausgelegte Köder – oder der Angriff von Beutegreifern konnte nachgewiesen werden.  Vor allem Raubvögel kommen häufig durch Hochspannungsleitungen, Strom-Gittermasten, Gift und vor allem im Straßenverkehr zu Tode.
Als zweithäufigste Todesursache (29,1%) wurden Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen und Parasitosen gefunden. Bei 11,4% der untersuchten Tierkörper wurde eine Vergiftung nachgewiesen. Andere Todesursachen wie Verhungern oder Organerkrankungen machten 2,9% der Fälle aus. Bei 13,4% der Wildvögel konnte keine Diagnose gestellt werden.

Kollisionsgefahr mit Windrädern vergleichsweise gering

Wurde die Kollisionsgefahr von Vögeln an Windenergieanlagen (WEA) in den 80er Jahren noch als sehr hoch eingeschätzt, kann man inzwischen die Wahrscheinlichkeit einer Kollision eines Vogels mit WEA überwiegend als sehr gering ansehen. Brutvögel bleiben eher unterhalb des Rotorbereiches und in der Regel weichen die Vögel derartigen Hindernissen aus[1].
Seit dem Jahr 2000 gibt es eine bundesweit zentrale Fundkartei „Vogelverluste an Windenergieanlagen in Deutschland“. Aus der artbezogenen Auflistung wird deutlich, dass Großvögel, insbesondere die Arten Rotmilan, Mäusebussard und Seeadler häufiger aufgefunden werden als andere Großvogelarten. Graureiher, Schwarzstorch, Singschwan, Gänse, Fischadler, Habicht, Sperber, Raufuß- und Wespenbussard, Wiesen-, Rohr- und Kornweihen, Wander- und Baumfalke, Merlin, Kranich, Kiebitz, Eulenvögel sowie Spechte sind dagegen nicht oder nur sehr vereinzelt gefunden worden[1].
Probleme können aber entstehen bei Vogelarten, die sich über längere Zeiträume im Höhenbereich der Rotoren aufhalten, wie beispielsweise manche Greifvögel (z.B. Rotmilan) oder bei solchen, die immer wiederkehrend beim Wechsel von Nahrungsraum und Horst die Rotorenbereiche durchfliegen. Offensichtlich ist, dass der Zusammenhang zwischen dem bevorzugten Lebens- und Jagdraum sowie dem Zugraum der Vögel und dem Windradstandort betrachtet werden muss und es  keine generelle Gefährdung von Raubvögeln bzw. Milanen durch Windenergie gibt. Die Häufigkeit von Kollisionen ist zum einen Art-abhängig [1], sie ist aber auch abhängig von der Geländestruktur  und damit dem Bewergungsmuster der Greifvogelarten. So sind Rotmilane Bewohner des Offenlandes, sie haben ihre Horste am Waldrand und fliegen relativ niedrig. Windräder bis 100 m Höhe im Flach- und Offenland haben daher für den Rotmilan ein höheres Gefährdungspotenzial als Windräder im bewaldeten Hügelland oder Windräder in Schwachwindregionen mit einer Nabenhöhe von über 140m, da Rotmilane sich dort nicht zum Brüten aufhalten oder auf Nahrungssuche sind. Insofern muss jede Art in bezug auf den Windradstandort einzeln betrachtet werden.

Lebensraum und Verhalten: Roter Milan

Der Rotmilan baut seinen Horst oft am Waldrand mit Altholzbestand in über 20 m Höhe. Sein Lebensraum ist im Offenland (Senken, Ebenen, Täler) mit kurzer, lückiger Vegetation (z.B. Agrarland, Grünland, Brachen). Rotmilane jagen aus dem Suchflug heraus über offenem Gelände. Dazu legen sie weite Strecken meistens im Gleit- und Segelflug zurück. Die Beute in Form von Kleinsäugern (Mäuse, Hamster, Maulwürfe, Junghasen) oder kleinen bis mittelgroßen Vögeln, wird meist im Vorbeiflug blitzschnell ergriffen. Zum Balzen oder Revierverteidigen vollführen Rotmilane spektakuläre Schleifensturzflüge[1][5].

Vom Weltbestand (max. 25.000 Paare) lebt mehr als die Hälfte in Deutschland, davon 2/3 in Ostdeutschland. In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands war der Rotmilan 2002-2006 in der Vorwarnliste verzeichnet. Mit der Aktualisierung der Roten Liste in 2007 wurde die Art als ungefährdet eingestuft[1].
Der Rotmilan ist besonders durch Intensivlandwirtschaft gefährdet (Anwendung von Pestiziden – Rückgang an Nagetieren, aber auch direkte Vergiftungen). Es hat sich außerdem gezeigt, dass er sehr viel häufiger als andere (Greif-)vögel an Windkraftanlagen verunglückt. Auch an Straßen, Bahnlinien und Stromtrassen zählen Rotmilane zu den regelmäßigen Opfern[5].

Rotmilan und Windenergieanlagen

Der Rotmilan zeigt in der Regel kein Meideverhalten gegenüber Windrädern. Er ist in Relation zu seiner Bestandsgröße bisher besonders häufig an Windparks in weiträumigen Agrarlandschaften des östlichen Binnenlandes verunglückt. Es wird vermutet, dass Randstrukturen und eine verbesserte Nahrungssituation am Fuße der WEA (Ruderalfluren und Schotterflächen) eine hohe Attraktivität auf die Tiere ausüben. Die Mehrzahl der Funde fiel auf die Monate August, April, Mai sowie August und September[1].
Die von Rotmilanen genutzten Höhenbereiche über Grund sind von zentraler Bedeutung zur Einschätzung der Kollisionswahrscheinlichkeit. Sie ist umso geringer, je seltener sich Rotmilane, insbesondere während der Brutzeit, in der Höhenlage des Wirkbereichs von Windenergieanlagen, also dem Rotorbereich, aufhalten. Nach dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand ist festzustellen, dass sich Rotmilane[1]

  • während der Brutzeit ganz überwiegend im Höhenbereich bis 50 m, vereinzelt auch bis 80 m Höhe über Grund aufhalten
  • im Vorfeld der Brutzeit während der Balz sowie im Spätsommer mit beginnendem Zugverhalten werden größere Höhenbereiche genutzt
  • während der Zugperiode liegen die genutzten Höhenbereiche oberhalb der Wirkzone von WEA. Hier sind keine Kollisionsopferfunde bekannt

Regelungen: fachlich notwendiger Abstand zum Horst ist einzuhalten[4].
Weitere, mögliche Maßnahmen: WEA-Standorte in zusammenhängenden Waldgebieten reduzieren offensichtlich die Gefährdung des Rotmilans durch Vogelschlag ganz erheblich.
Dauerhafte Holzlagerstätten unterhalb der WEA sind zu untersagen, damit der Rotmilan keine attraktive Jagdgründe vorfindet. Dagegen sollten Ruderalflächen mit extrem niedrigem Gehölz (z.B. Heidearten, Wald-Blaubeere, Ginster) statt Grasarten im Bereich der WEA hergestellt werden.
In Absprache mit Ornithologen sind darüber hinaus weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Kollisionsrisikos denkbar[4]:

  • verhaltensspezifisches, kurzfristiges Abstellen der Anlagen bei Balz und Bettelflugphase der frisch flüggen Jungvögeln
  • Ablenkungsfütterung (kurzfristig / übergangsweise)
  • Lebensraumaufwertung: nähere Umgebung der WEA wie oben beschrieben unattraktiver machen und WEA entfernte Standorte aufwerten (was sich in der Praxis bereits vielfach bewährt hat)
  • Schutz von Altholzbeständen in WEA entfernten Bereichen

Links

  1. Deutscher Naturschutzring (DNR): Grundlagenanalyse 2012
  2. NABU: Naturverträglicher Ausbau der Windenergie
  3. Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung: Leitfaden – Berücksichtigung der Narutschutzbelange bei der Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen in Hessen
  4. Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung – Landesentwicklungsplan 2013 inkl. Avifauna Gutachten
  5. NABU: Der Rotmilan
  6. NABU: Der Kranich
  7. NABU: Zugvögel – Kraniche
  8. NABU: Zugvögel – Gänse
  9. Klimaschutz-Netz: Das Märchen vom Vogelmord durch Windenergieanlagen

Quellen: Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA), http://rotmilan-lippe.blogspot.de/, www.prowindkraft-niedernhausen.de/niedernhausen/tierwelt/vogelarten/#[4] „Windkraft und Vögel“
Text  zusammengestellt von Evelyn Villing, Energiewende Landkreis Starnberg e.V.

Erfolgsmodell Sanierungstreffs

1. Juni 2015/in Bauen /von Energiewendeverein Starnberg

Klimaschutzprojekt des Landkreises Starnberg startet im Herbst in die zweite Runde

Die Begehung einer vorbildlich sanierten Doppelhaushälfte in Hechendorf bildete den Abschluss des ersten Zyklus der „Sanierungstreffs“ in vier Gemeinden im Landkreis Starnberg. Die Besichtigung energetisch beispielhafter Wohnhäuser war wichtiger Programmteil des Konzeptes, das den Eigentümern von älteren Immobilien die Vorteile einer Sanierung gezielt näher bringen und somit Hemmschwellen vor entsprechenden Maßnahmen abbauen sollte. Die Rückmeldungen der Teilnehmer an den Sanierungstreffs in Gauting, Herrsching, Starnberg und Gilching bestätigen: das Konzept von Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt geht auf. Im Herbst werden die Treffen daher in eine zweite Runde gehen.

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich zum Ortstermin in Hechendorf knapp 20 Teilnehmer aus Gilching, Starnberg und Gauting ein, die auch bisher an den regelmäßigen Zusammenkünften der Sanierungstreffs teilgenommen hatten. Das 1968 erbaute Haus wurde in den Jahren 2010 bis 2012 vorbildlich saniert. Die Leistung der Bauherren-Familie wurde 2012 mit einem Anerkennungspreis als Finalist beim Energiepreis ausgezeichnet. Das Objekt dient als gutes Vorbild für die Altbausanierung, weil sich die Umsetzung auf viele Häuser in der Region übertragen lässt. So wurden vor allem natürliche Baustoffe eingesetzt, wie heimisches Holz für die komplette Außenverkleidung des Hauses. Außerdem waren ausschließlich Handwerker aus der Region im Einsatz. Bei der Sanierung wurde insgesamt sehr großen Wert auf die Nutzung von erneuerbaren Energien gelegt. So umfassten die Maßnahmen den Einbau einer Holzpellets-Heizung mit großem Pufferspeicher und Frischwassertechnik, Solarthermie zur Heizungsunterstützung und einen effizienten Kaminofen für die Gemütlichkeit. Die selbst installierte Photovoltaik Anlage auf dem Dach ermöglicht die Eigenstromnutzung mit einem Anteil von immerhin 30 Prozent. Die Familie bezieht zudem ihren restlichen Strom von einem zertifizierten Ökostromanbieter. Somit wird der Energiebedarf des sanierten Hauses vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt. Das Gebäude hat mit der Sanierung einen sehr hohen Energie-Standard erreicht (KfW 85-Standard) und spart 92 Prozent Primärenergie ein. Dafür wurden Keller und Außenwände gut gedämmt, der Dachstuhl samt Zwischendecke neu erstellt und alle alten Fenster gegen neue dreifachverglaste ausgetauscht.
Die Eigentümer haben sich vor Finanzierung der Umbauarbeiten gründlich informiert und schließlich auch öffentliche Fördermittel von BAFA und KfW-in Anspruch genommen. Diese öffentlichen Mittel wurden übrigens heuer noch einmal deutlich aufgestockt, um Anreize für die Sanierung zu schaffen. Interessierte können sich im Landratsamt zu den vielfältigen Fördermöglichkeiten informieren: es gibt hierzu neue Broschüren und auch individuelle Auskünfte. Auch in den Gemeinden liegen oft Förderprogramme auf und so lohnt sich die Mühe, sich vor Ort zu erkundigen.

Sanierungstreffs sind ein Erfolgsmodell

Besichtigung einer sanierten Doppelhaushälfte in Hechendorf


Die Sanierungstreffs in Gauting, Herrsching, Starnberg und Gilching waren insgesamt gut besucht. Die Teilnehmer äußerten ausgesprochenes Lob über dieses für sie wertvolle Programm. Es habe ihnen geholfen, die für sie und ihre Gebäude-Objekte richtigen Entscheidungen zu treffen und sich kundig zu machen zu verschiedensten relevanten Themen. Einige berichteten auch, dass ihnen die Angst genommen wurde, das Thema Sanierung überhaupt in Angriff zu nehmen, weil an konkreten Beispielen aufgezeigt wurde, wie viel man tatsächlich selbst leisten kann. Beispiele gab es genug, wie das Verlegen von Böden oder der Einbau einer Photovoltaik-Anlage. Durch die regelmäßigen Treffen wurden Kontakte innerhalb der Gruppe aufgebaut, sodass sich die Teilnehmer nun auch gegenseitig um Rat und Hilfe bitten können und sich nicht mit dem Thema allein gelassen fühlen. Auch wurden bei den Sanierungstreffs Kontakte zu kundigen Handwerkern ausgetauscht und Orientierungshilfen empfohlen.
Die Auswertung der Fragebogen, die alle Teilnehmer erhalten haben, fällt durchwegs positiv aus. Auch die Referenten und Moderatoren bestätigten bei der Abschlussrunde das Konzept. Auf die ersten Nachfragen, wie es mit der Reihe der Sanierungstreffs weitergeht, konnte Josefine Anderer-Hirt daher bereits eine Fortsetzung der Sanierungstreffs ankündigen. Gerne werden nun Vorschläge und Anregungen aufgenommen, um das Programm kontinuierlich weiter zu entwickeln. Voraussichtlich im Herbst werden dann die Termine für die nächste Runde der Sanierungstreffs bekannt gegeben.

Quelle: Landratsamt Starnberg
Foto: brainding, Evelyn Villing

WWF-Studie: menschliche Ernährungsgewohnheiten sprengen globalen landwirtschaftlichen Flächenbedarf

13. April 2015/in Klimawandel + Klimaschutz /von Energiewendeverein Starnberg

„Wir sind dabei unseren Planeten leer zu fressen“, so die WWF-Referentin für Nachhaltige Landnutzung, Klimaschutz und Ernährung, Tanja Dräger de Teran: Nach einer neuen Studie des WWF werden bis zum Jahr 2050 nur noch 1.166 m2 Ackerland pro Person verfügbar sein – aktuell beansprucht der durchschnittliche deutsche Bundesbürger jedoch noch 1.562 m2 für seine Ernährung. Gleichzeitig, so geht aus den Ergebnissen der WWF hervor, fördern die Menschen durch ihre momentane Ernährungsweise die Umweltzerstörung und den Klimawandel: Mehr als 30 Prozent der importierten Lebens- und Futtermittel stünden demnach in Zusammenhang mit der massiven Zerstörung von Waldflächen, respektive in Südamerika. Ausschlaggebend  sei dabei vor allem der enorme Konsum tierischer Lebensmittel wie Fleisch, Milch oder Eier – der neben den ökologischen Konsequenzen auch in gesundheitlicher Hinsicht kritisch zu bewerten sei, so der WWF.
Eine Gesunde Ernährung innerhalb der Grenzen unseres Planeten sei jedoch durchaus möglich. Hierfür schlägt der WWF eine neue Ernährungspyramide vor, die nicht nur Ressourcen schont, sondern gleichzeitig auch gesündere und abwechslungsreichere Kost vorsieht als bisher. Während der Fleischkonsum auf 350 Gramm pro Woche halbiert wird, beinhaltet der Speiseplan des WWF vor allem mehr Getreideprodukte, Nüsse und Gemüse. Neu hinzukommen Leguminosen, beispielsweise Lupine oder Linsen, die sich derzeit bei den durchschnittlichen Ernährungsgewohnheiten kaum wiederfinden.
 
Die WWF-Studie „Das große Fressen“ sowie weitere Informationen zu Ernährung und Ressourcenverbrauch finden Sie hier.
 
Quelle: WWF Deutschland

Metaanalyse zu Klimaschutz und Treibhausgasen

1. April 2015/in Klimawandel + Klimaschutz, Lesetipps /von Energiewendeverein Starnberg

Eine neue, 22-seitige Metanalyse vergleicht die Aussagen von insgesamt 11 Studien zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Deutschland. Darin vergleicht das ZSW im Auftrag der AEE die aktuellen Entwicklungstrends mit Szenarien, die sich an den bestehenden Klimaschutzzielen orientieren. Im Ergebnis wird deutlich, dass es eine Lücke zwischen Ziel und Wirklichkeit gibt, die im Zeitverlauf immer größer zu werden droht.
Im Fokus der Metaanalyse von Forschungsradar Energiewende stehen die Aussagen verschiedener Studien und Szenarien zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Deutschland. Dabei werden die aktuellen Entwicklungstrends mit Szenarien verglichen, die sich an den bestehenden Klimaschutzzielen orientieren. Der Studienvergleich vermittelt damit einen Eindruck, inwieweit Deutschland auf dem Weg ist, seine Klimaschutzziele zu erreichen, bzw. wie groß die Lücke ist.
Zusätzlich werden die Ergebnisse der Szenarien zum Anteil der Erneuerbaren Energien, zur Entwicklung der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen sowie zur Preisentwicklung von CO2-Zertifikaten im europäischen Emissionshandel betrachtet. All diese Faktoren beeinflussen den Treibhausgasausstoß in Deutschland und liefern somit Ansatzpunkte zur Erklärung der beobachteten Entwicklung bzw. für politische Steuerungsmaßnahmen.
Die vorliegende Metaanalyse betrachtet die bisherige Entwicklung sowie 17 verschiedene Szenarien für die Jahre 2020, 2030, 2050, zum Teil auch 2060 aus insgesamt 11 Studien mit Veröffentlichungsdatum ab 2011. Sie können die Zusammenfassung hier herunterladen: AEE_Metaanalyse_Treibhausgase_mrz15
Ebenfalls in diesem Zusammenhang interessant ist die Forschungsradar-Metaanalyse „Entwicklung des Energieverbrauchs“

Keine Windenergie in Inning?

12. Februar 2015/in Erneuerbare Energien, Windenergie /von Energiewendeverein Starnberg

Das Ergebnis des Bürgerentscheids liegt vor: 54 Prozent, das sind 907 Bürgerinnen und Bürger, sprechen sich gegen die Planung von drei Windrädern an der A96 aus, 46 Prozent und damit 779 Wähler stimmen mit Ja.

1686 Stimmen waren abgegeben worden. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 49 Prozent. Die Frage lautete: „Sind Sie dafür, dass im Gemeindegebiet von Inning nördlich der Bundesautobahn A 96 und innerhalb der Konzentrationsfläche des südlichen Teilflächennutzungsplans (Windkraft) bis zu drei Windenergieanlagen errichtet werden, sofern 1) die Wirtschaftlichkeit gegeben ist, und 2) die Gemeinde Inning die Windenergieanlagen unter finanzieller Beteiligungsmöglichkeit der Bürger betreibt?“ Über diese Frage wurde am 8. Februar abgestimmt. Die Nachbarn im Landkreis Fürstenfeldbruck freuen sich darüber – was übrigens ein Phänomen ist, das bundesweit beobachtet werden kann; Konkurrenzdenken kann als Begründung vermutet werden.

Scheinbarer Erfolg

In Wirklichkeit handelt es sich um einen Pyrrhussieg! Denn mit dem Denken nach dem Sankt-Florians-Prinzip ist weder die Energiewende noch die Eindämmung der Klimaerwärmung zu schaffen. Das ist wie mit dem Frosch im Kochtopf, der langsam zum Kochen erhitzt wird: der Frosch merkt es leider nicht.
Der Klimawandel führt schon jetzt zu einem Artensterben ungeahnten Ausmaßes – auch bei uns. Der Rückzug der wärmeempfindlichen Tiere hat in Deutschland längst begonnen. Er lässt sich jährlich in Kilometern beziffern. Singvögel sterben aus, weil die Insekten zur Brutzeit fehlen. Schmetterlinge sind ebenso betroffen, weil die Nahrungspflanzen fehlen, wie Greifvögel und viele Säugetiere. Dass im Mauerner Wald im vergangenen Jahr die Rotmilane nicht zum Bruterfolg gelangten, liegt indirekt vielleicht sogar am Klimawandel, vor allem aber daran, dass die Jungvögel in den mit Plastiktüten ausstaffierten Horsten ertranken! Wo bleibt der Protest gegen die Ausbeutung unserer Lebensgrundlagen, gegen die Unmengen Plastikmüll, die zudem über die Nahrungskette wieder bei uns und „in uns“ landen? Und warum regnet es bei uns immer mehr und immer heftiger?
Beim Dagegensein, wenn es um das Abwenden von unliebsamen Veränderungen vor der eigenen Haustür, also das Eigeninteresse geht, kann man mehr Leute mobilisieren, als wenn es um ein Dafürsein und vielleicht auch grundlegende Veränderungen und ganz besonders um das „abstrakte“ Allgemeinwohl geht.  In Inning war die Bürgerinitiative für Innings „Zukunft“ (BIZ) mit Behauptungen und Vermutungen unterwegs: Angstrhetorik nennt man das. Die Gruppierung, die aus dem Stand drei Gemeinderatssitze gewinnen konnte, hatte an alle Haushalte Flyer verteilt. Darin wurde nicht nur die Wirtschaftlichkeit von Windrädern auf dem Martinsberg bezweifelt – das sollte man getrost den Projektierern und Profis überlassen, dieses zu prüfen -, sondern auch gefragt, warum nicht auf die Belange von Etterschlag und Grafrath Rücksicht genommen werde. Dabei wird genau dies durch das immissionschutzrechtliche Verfahren in allen Punkten gewährleistet und auch im notwendigen Bebauungsplanverfahren. Und die Nachbargemeinden könnten sich künftig auch finanziell an den Bürgerwindrädern beteiligen und so hätten auch ihre Bürger was davon. Selbstverständlich wird umfangreich der Naturschutz  ins Feld geführt – ungeachtet der Tatsache, dass dieser in einem Planverfahren für Windenergieeine immense, wenn nicht die zentrale Rolle spielt, und die Einhaltung des Bundesnaturschutzgesetzes in Deutschland mit dem absoluten Tötungsverbot von windradrelevanten Tierarten einhergeht.
Das für Windräder vorgesehene Gebiet, das umfangreichen Untersuchungen unterzogen wird, kann in Sachen Windkraftnutzung durchaus „konfliktträchtig“ im Sinne des Natur- und Artenschutzes sein. Genau darauf wird ja dann bei den detaillierten Analysen und Untersuchungen für die Planung von Windrädern und durch eine vorgeschriebene artenschutzrechtliche Prüfung Rücksicht genommen. Und so können durchaus vorgesehene Standorte wegfallen, wenn sie dem Natur- und Artenschutz widersprechen, oder sich verschieben. Der Natur- und Artenschutz hat jederzeit Vorrang, auch wenn von Windradgegnern vehement das Gegenteil behauptet wird.
Abgesehen davon, dass der Mauerner Wald ein ganz gewöhnlicher landwirtschaftlicher Betrieb ist, also ein Wirtschaftswald, der regelmäßig durchforstet wird: Wer interessiert sich beim regulären Ernten der Bäume, also beim Holzeinschlag, für die Nistplätze von Fledermäusen und Greifvögeln? Wenn ein Wald für den Einschlag reif ist, werden oft große Flächen gerodet, das ist bei Jahrgangswäldern in unserer Region oft üblich. Die Bewohner der Bäume kommen mit der Holzwirtschaft ganz gut zurecht! Die Natur erträgt auch, wenn ein Wald großflächig in Flammen aufgeht. Der Milan baut einen neuen Horst an anderer Stelle, die Fledermäuse suchen sich eine neue Bruthöhle.
Anders bei der Holzentnahme für ein Windrad – wovon  etwa 0,2-0,5 ha Fläche betroffen sind: das gilt als  riesiges Problem für die Tiere und Pflanzen. Jede Fichte ist plötzlich pure Natur. Doch auch hierbei wird auf die Belange der geschützten Tiere und Pflanzen jederzeit intensiv Rücksicht genommen. Aber vermutlich geht es den Windradgegnern darum nicht wirklich.
Der Wald wird bei der Martinshöhe von der A 96 durchschnitten. Tausende Vögel fallen Jahr für Jahr dem Straßenverkehr zum Opfer. Eulen und Uhus, Bussarde und Milane. Vor allem letztere sterben oft an Brückenpfeilern, und vor allem an den zahlreichen Gittermasten von Stromleitungen. Dezentrale Energieversorgung braucht keine Überlandleitungen. Die Flughöhen der meisten Vögel in unseren Wäldern und auch die der Fledermäuse liegen weit unter der Höhe von Windturbinen – und die Zugvögel fliegen deutlich höher. Für Bewohner in der Umgebung von Windrädern kann man zudem auch erfolgreich Schutzmaßnahmen ergreifen.
Für Umgehungsstraßen – so auch in Inning – werden übrigens nicht wenige, sondern Hunderte von Hektar Natur rücksichtslos versiegelt und Bäume und Büsche abgeholzt. Nistmöglichkeiten für Heckenbrüter verschwinden, zahlreiche Säugetiere, ob Siebenschläfer, Igel, Hase oder Wiesel verlieren so ihr Zuhause. Die Natur zwischen Ammersee und Dorf wird rücksichtslos zerschnitten, Lebensraum für Mensch und Tier zerstört. Aber drei mögliche Windräder weit vom Dorf entfernt sind Sinnbild für Naturzerstörung und vermeintliche Gesundheitsschäden.
„Von den Befürwortern der Windanlagen war vor dem Bürgerentscheid wenig bis gar nichts zu hören“, schreibt die Süddeutsche. Und weiter:  „Die Grünen sind zwar für die Energiewende und für Windkraft, wollten aber vor dem Entscheid keinen Einfluss auf die Meinung der Bürger nehmen.“ Das wurde dann den Windenergie-Gegnern überlassen, die mit Falsch- und Fehlinformationen und mit Behauptungen und Vermutungen leichtes Spiel hatten und überzeugen konnten. Doch, es gab auch mutige Befürworter, diese haben noch versucht, durch seriöse Information das Ruder herumzureißen. Offensichtlich zu spät, wie das Ergebnis belegt.
Zum Bürgerentscheid war es gekommen, weil der Gemeinderat Inning im vergangenen November ein Ratsbegehren beschlossen hatte. Bürgermeister Walter Bleimaier (CSU) wollte zuerst die Bürger abstimmen lassen, bevor die gemeinsame Planung mit den Stadtwerken München überhaupt vorangetrieben werde. Drei Windräder wären auf der Konzentrationsfläche im Norden Innings möglich gewesen – zu einer detaillierten Untersuchung und Planung kommt es nun erst gar nicht, diese ist nun in weite Ferne gerückt. Der Klimaschutz, der zugleich Menschen, Natur- und Tierschutz bedeutet, bleibt so auf der Strecke.
Quelle: Süddeutsche Zeitung, Autor: Evelyn Villing, Energiewende Landkreis Starnberg e.V.

Foto: Margot Kessler, www. pixelio.de

Thermografie-Spaziergänge im Fünfseenland 2015

7. Januar 2015/in Mitmachen /von Energiewendeverein Starnberg

Auch im neuen Jahr können alle Interessierten wieder unsere Energieberaterinnen und Energieberater bei ihren „Thermografie-Spaziergängen im Fünfseenland“ durch die einzelnen Landkreisgemeinden begleiten. Ausgestattet mit ihren Wärmebildkameras werden die Sachverständigen am Beispiel einzelner Gebäude Qualitätskontrollen durchführen und konkrete Wärmelecks ausfindig machen. Für Interessierte Hauseigentümer besteht auch diesmal wieder die Möglichkeit, ihr eigenes Domizil zur kostenlosen thermografischen Untersuchung anzumelden. Pro Gemeinde können maximal 4-5 Gebäude unter die Lupe genommen werden.
Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich unter klimaschutz@LRA-starnberg.de oder Tel. 08151/148-352 bei Frau Anderer-Hirt, Klimaschutzmanagement am Landratsamt Starnberg.
Hier finden Sie eine Übersicht der einzelnen Termine:

Krailling 12.01.2015
Seefeld 15.01.2015
Feldafing 19.01.2015
Wörthsee 20.01.2015
Inning 22.01.2015
Andechs 22.01.2015
Gauting 26.01.2015
Pöcking 26.01.2015
Herrsching 27.01.2015
Berg 29.01.2015
Weßling 02.02.2015
Starnberg 03.02.2015
Gilching 05.02.2015

Treffpunkt ist jeweils um 17:00 Uhr vor dem Rathaus.
Mehr Informationen finden Sie hier!
 
Quelle: LRA Starnberg
Bild: LRA Starnberg

10H-Regel: Pro Windkraft reicht Klage ein

9. Dezember 2014/in Mitmachen /von Energiewendeverein Starnberg

Gegen das umstrittene 10H-Gesetz, das Ende November im Bayerischen Landtag beschlossen wurde, hat die Klagegemeinschaft „Pro Windkraft“ eine Popularklage eingereicht. Die beiden Initiatoren,  der ehemalige Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell und der Würzburger Stadtrat Patrick Friedl, erhoffen sich dadurch, die neue Sonderregelung Bayerns wieder zu Fall zu bringen. Auf den Weg gebracht werden konnte die Klage vor allem auch wegen der vielen Spenden an die Klagegemeinschaft Pro Windkraft des Fördervereins „Klimaschutz – Bayerns Zukunft“ e.V.
Die so genannte 10H-Regel verlangt, dass der Mindestabstand von neu errichteten Windenergieanlagen zu Wohnbebauungen mindestens das Zehnfache der Anlagenhöhe betragen muss. „Damit wird es künftig in Bayern nahezu unmöglich sein, neue Windkraftanlagen zu errichten“, kritisiert Rechtsanwalt Dr. Loibl. Nach aktuellen Berechnungen blieben nach der 10H-Regel lediglich 10 bis 20 mögliche Standorte im ganzen Bundesland übrig. Nach Bundesrecht seien Windkraftanlagen jedoch privilegiert, so dass ihnen substantiell Raum verschafft werden müsse. „Da das 10H-Gesetz dies verhindert, liegt ein Verstoß gegen die Bayerische Verfassung vor, so z.B. das Eigentumsrecht, die Berufsfreiheit, die allgemeine Handlungsfreiheit, das kommunale Selbstverwaltungsrecht, das Rechtsstaatsprinzip sowie der Bestimmungsgrundsatz“.
Die Popularklage im Wortlaut finden Sie hier!
 
Quelle:
Hans-Josef Fell
Bild:
Thorben Wengert / www.pixelio.de

Testen Sie Ihren „ökologischen Fußabdruck“!

6. November 2014/in Klimawandel + Klimaschutz, Mitmachen /von Energiewendeverein Starnberg

Im Rahmen der Weßlinger Klimaschutzwoche informierte der Österreicher Wolfgang Pekny über den so genannten „ökologischen Fußabdruck“. Dabei handelt es sich um eine wissenschaftliche Methode zur Messung von „Umweltverbrauch“: Auf diese Weise kann errechnet werden, welche Fläche der Mensch prinzipiell benötigt, um die Rohstoffe zu reproduzieren und die Abfälle aufzunehmen, die für seine Ernährung, Mobilität, Energiegewinnung, Wohnen usw. anfallen.
Warum die Menschheit mittlerweile auf viel zu großem Fuß lebt und wir schon längst über unsere Grenzen hinausgewachsen sind, können Sie in den Vortragsunterlagen von Wolfgang Pekny nachlesen, die ab sofort in unserem Downloadbereich zur Verfügung gestellt werden.
Ob auch Sie einen zu großen Fußabdruck auf der Erde hinterlassen, können Sie auf der Website www.mein-fussabdruck.at in einem kurzen Test erfahren.
Sehen Sie hier einen kurzen Videobericht über Wolfgang Pekny:

Bild: Wolfgang Pekny / ECOVISIONSLC.ORG
 

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